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Die Fortbildungsdatenbank der Kinder- und Jugendhilfe im Land Bremen ist ein Angebot des Landesjugendamtes Bremen.

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Rassismus, Kolonialismus, Flucht(arbeit) – und ich

Nächster Termin: 1. September, 16 Uhr bis 3. September 2017, 12 Uhr

Fluchtarbeit ohne Rassismus- und Kolonialismusreproduktion: eine Sisyphusaufgabe? Eine 3-modulige Fortbildung für Fachkräfte, Ehren- und Hauptamtliche.

MODUL 1: 19.05.2017-21.05.2017
MODUL 2: 30.06..2017- 02.07.2017
MODUL 3: 01.09.2017-03.09.2017
Die Veranstaltungen beginnen jeweils am Freitag um 16 Uhr und enden am Sonntag um 12 Uhr.


DIE LEITIDEE


Kolonialismus und Kolonialrassismus werden oft als vergangene, historische Ereignisse betrachtet. Jedoch strukturieren die zugrunde liegenden Ideologien – oft unbewusst – unser alltägliches Denken & Handeln und sind in der deutschen Gesellschaft noch heute wirksam. So zum Beispiel auch in der politischen Debatte um Flucht & Migration und in der direkten Begegnung mit Menschen auf der Flucht. Eine kritische Auseinandersetzung mit diesen Themen ist daher wichtig, um einen wertschätzenden Umgang zu ermöglichen.


In dieser Weiterbildung geht es um Selbsterfahrung und -reflexion sowie das Erkennen von Machtverhältnissen, Formen von Diskriminierung und die eigenen Verstrickungen darin. Ein Wechsel aus theoretischen Inputs und praktischen Übungen soll Reflexionsprozesse in Bezug auf die Reproduktion kolonialer Logiken in der Arbeit mir Geflüchteten anstoßen. Eingeladen sind Menschen mit und ohne Rassismuserfahrung. Uns ist es wichtig, einen geschützten Raum für Austausch zu bieten. Deshalb legen wir Wert darauf, dass die Definitionsmacht bei den von Rassismus betroffenen Menschen liegt.


DIE ZIELGRUPPE

Diese 3-modulige Fortbildungsreihe richtet sich im Besonderen an Fachkräfte, Ehren- und Hauptamtliche aus der Arbeit mit Geflüchteten sowie an Interessierte, die sich mit Rassismus und Kolonialverstrickungen im Arbeitsalltag und in der Gesellschaft auseinandersetzen wollen. 


DIE MODULE

  1. Im ersten Modul der Fortbildungsreihe werden gemeinsam durch theoretische Inputs & praktische Übungen die Ursprünge des Rassismus und seine unterschiedlichen, gegenwärtigen Formen erarbeitet. Des Weiteren wird behandelt, welche Rolle der europäische Kolonialismus in Geschichte und Gegenwart spielt und wo Kontinuitäten in der Arbeit mit Geflüchteten zu sehen sind.

  2. Nach einem gemeinsamen Start und Einstieg in das Thema Kritisches Weißsein und Empowerment werden zwei verschiedene Workshops durchgeführt:

    Critical Whiteness: In diesem Workshop soll es darum gehen, sich damit auseinanderzusetzen, inwiefern Rassismus und Weißsein das eigene Leben und auch das - bspw. professionelle, ehrenamtliche, aktivistische - Handeln von weißen Menschen prägen. Wir wollen gemeinsam unbewusste Denkmuster benennen und kritisch reflektieren. Privilegien sollen erkannt und die eigene gesellschaftliche Position reflektiert werden.

    Empowerment: Empowerment ist ein praktisches, theoretisches und politisches Strategie- und Handlungskonzept, das davon ausgeht, dass die Ressourcen und Potenziale jedes einzelnen Menschen der Ausgangs- und Mittelpunkt für individuelle und gesellschaftliche Veränderungen sind. Durch diesen Workshop soll ein Raum geschaffen werden, in dem sich People of Color über ihre unterschiedlichen Rassismuserfahrungen austauschen und individuelle sowie kollektive Strategien zur Bewältigung entwickeln und teilen können.

     
  3. Aufbauend auf den Inhalten der ersten beiden Module wollen wir gemeinsam über Perspektiven für den Umgang mit geflüchteten Menschen nachdenken und Strategien  für eine rassismuskritische Praxis entwickeln. Über Methoden der kollegialen Beratung können konkrete Fälle aus der Praxis behandelt werden.


DAS TEAM

Samuel  Njiki Njiki | Jugendbildungsreferent mit den Schwerpunkten Rassismuskritik/ Empowerment, Diversitätsbewusstsein, Antidiskriminierung und Globales Lernen.

Kim Annakathrin Ronacher | Systemische Coach und freiberufliche Trainerin mit den Schwerpunkten Rassismuskritik/ Critical Whiteness, Diversity & Antidiskriminierung. Beraterin für diversitysensible Team- und Organisationsentwicklung.


ORGANISATORISCHES

  • Die Teilnahme kostet je Modul 60 Euro (inkl. Verpflegung und Unterbringung im DZ)
  • Die Fortbildung wird als Prozess gesehen, daher ist die Teilnahme an mindestens 2 Modulen erwünscht
  • Wenn alle Module der Fortbildungsreihe belegt werden, gilt eine ermäßigte Teilnahmegebühr von insgesamt 150 Euro
  • Bitte melden Sie sich über unten stehendes Formular an und teilen Sie im Bemerkungsfeld mit, an welchen Modulen Sie teilnehmen werden und ob Sie eine Unterbringung im DZ oder im EZ (Zuschlag 15 Euro pro Modul) bevorzugen  

 


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Termin: 1. September, 16 Uhr bis 3. September 2017, 12 Uhr Institution:
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