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Digitaler Rummelplatz!? 12.Mediensucht Fachtag

Nächster Termin: 20. September 2018, 9 bis 17 Uhr

Es geht rund in der Medienlandschaft.
Neue Tools, neue Spiele, aber auch bei Erziehungsfragen von jungen Menschen. Die jüngere Generation möchte oftmals noch eine Runde spielen, dabei höher, weiter und schneller sein, sowie jemanden kennenlernen bzw. Freunde treffen und mit ihnen rumhängen. Diese pubertären Bedürfnisse werden heute mit dem Smartphone und verschiedenster Tools unterstützt. Dies führt immer wieder zu lebhaften Diskussionen über eine „richtige Mediennutzung“, die teilweise durch die Medien selber verstärkt werden,
Auf dem Fachtag werden wieder mehrere Referent*innen und Workshopleiter*innen aus verschiedenen Fachddisziplinen Antworten anbieten. Auf dem Fachtag werden Sie genug Zeit finden, diese auch zu diskutieren und einzuordnen.
Aber vorweg: erinnern Sie sich noch an ihre Zeit am Autoskooter, Musikexpress oder der erste Disko auf der Kirmes?

In der Planung zu dem Fachtag haben uns, im Vorbereitungsteam, folgende Fragen inspiieriert:

 

  • Wie sieht die (digitalisierte) Welt heute und morgen aus?
  • Wie muss sich Pädagogik aufstellen, um gute Ansatzpunkte für die zukünftige Aufgaben zu entwickeln?
  • Hilfe mein Kind digitalisiert?
  • Wie gehen Pädagogen und Eltern mit dem Kontrollverlust um?
  • Wir sehen passende Kriterien für eine Definition von problematischer Mediennutzung/ Mediensucht aus?


8:30h Ankommen, Check in
9:00h Begrüßung 
9:15h Input 1: Nostalgischer Jahrmarkt: Welche Themen gab es vor 20 Jahren in der Präventionsarbeit? Was hat sich verändert? Was ist geblieben? , Regina Kühn- Camara

9:45h Input 2:  Futurecamp - Auf der Suche nach dem Medium, über das die Gesellschaft 2030 diskutiert- Markus Gerstmann

10:15 h Vortrag 1: Das müssen Sie erleben! Unsere Attraktion macht süchtig! 
In der Debatte um Mediensucht erscheinen ständig neue Studien, die versuchen zu erfassen, wie viele Mediensüchtige wir denn in Deutschland haben und wer genau davon betroffen ist. Meist werden hierbei Kriterien angelegt, die sich an typischen Suchtkriterien orientieren. Doch taugen diese Instrumente überhaupt, um potentiell süchtiges Verhalten zu erfassen? Gerade wenn es um die Nutzung von Social Media geht, spielen hier Faktoren wie Erziehungsstile eine entscheidende Rolle.

Angelika Beranek ist Professorin am Fachbereich für angewandte Sozialwissenschaften an der Hochschule München mit dem Schwerpunkt Medienbildung. Sie arbeitete zuvor 10 Jahr in der medienpädagogischen Jugendarbeit und ist Gründungsmitglied der Digitalen Helden. Zudem leitet Sie den Masterstudiengang Angewandte Forschung in der Sozialen Arbeit.
 

Pause 11:15h

11:30h Vortrag 2:  Brot und Spiele: Das Massenphänomen digitaler Spiele aus jugendkultureller Perspektive

 Digitale Spiele werden von einer großen Mehrheit der Jugendlichen regelmäßig genutzt und sie wirken auf Jugendliche nicht nur im direkten Konsum ein, sondern finden sich zunehmend auch in anderen Formen der Jugendkultur wieder. Diese Erkenntnisse lassen aber keine eindeutigen Schlußfolgerungen zu, sondern werfen große Fragen auf, die in dem Vortrag thematisiert werden: Was fasziniert junge Menschen überhaupt so sehr an digitalen Spielen? Und inwiefern unterscheidet sich ihre Wirkung von anderen Medien? Was ist kritisch an Konsum und Inhalt zu betrachten? Wo liegen aber auch Potenziale in den offline und online Welten rund um digitale Spiele?

Maike Groen ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Medienforschung und Medienpädagogik der TH Köln. Sie hat unter anderem im Projekt "Ethik und Games" gearbeitet und ist verantwortlich für die medienpädagogische Betreuung der Website "digitale-Spielewelten.de". Sie promoviert zu eSport als digitaler Jugendkultur und ist vor diesem Hintergrund unter anderem beratend für den DOSB tätig.
 

12:30h Nachfragen & Diskussionen

12:45h Mittagessen

14:00h Workshops

Workshop 1: Ausweg gesucht 2018-
                     Vorstellung, Einordnung und  praktische Anwendung ausgezeichneter Kurzfilme für die Suchtprävention

Dr. Oliver Peters, Jaqueline Heinzel, LIS/ Gesundheit und Suchtprävention

Workshop 2: Phänomen Fortnite -
                     Einblicke, Einschätzung, Einordnung - Was machen die Jugendlichen da?

Sebastian Reuser, ServiceBureau Jugendinformation

Workshop 3: Mediensüchtig- nee, ihr Kind ist extrem Sportler -
                     Impulse, Irritationen, paradoxe Interventionen für Eltern und Fachkräfte in Medienkompetenz Schulungen, 
Markus Gerstmann, ServiceBureau Jugendinformation           

Workshop 4: Doctor & WHO: Es ist eine Sucht! Und was dann?
                     Einblicke, Rundblicke und Ausblick. Die Veränderungen in der Arbeit mit den neuen Kriterien der Weltgesundheitsorganisation (WHO).

Regina Kühn, ReBuZ

 

15:45h Vortrag 3: 

16:30h Resümee

17:00h Ende

 


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Termin: 20. September 2018, 9 bis 17 Uhr Institution:
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