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Foto: Dörthe Boxberg
Foto: Dörthe Boxberg

Die Opfer des NSU und die (Nicht-)Aufarbeitung der Verbrechen

Nächster Termin: 10. Oktober, 18 Uhr bis 10. November 2017, 18 Uhr

Eine Ausstellung mit Eröffnungsvortrag sowie anschließender Dikussion: Die Ausstellungsmacherin Birgit Mair eröffnet die Ausstellung 10. Oktober 2017 um 18 Uhr im Tivoli-Saal des DGB Bremen am Bahnhofsplatz 22-28. Ab dann Die Ausstellung ist ab dann bis 10. November 2017 im Foyer des DGB-Hauses zu sehen.

Der „Nationalsozialistische Untergrund“ (NSU) ermordete zwischen 2000 und 2007 zehn Menschen, verübte drei Bombenanschläge und mehrere Banküberfälle. Viele Jahre verdächtigte die Polizei Menschen aus dem Umfeld der Getöteten, in die Taten verstrickt zu sein. Angehörige wurden drangsaliert statt unterstützt; ihre Mutmaßungen, die Täter seien Neonazis, von den Behörden und weiten Teilen der Gesellschaft ignoriert und abgewertet. Rassismus wurde nicht angesprochen, sondern an den rechten Rand geschoben.

Die Ausstellungstafeln erzählen die Kurzbiografien der Ermordeten und zitieren Angehörige, zeigen ihre Geschichte und Perspektiven. Damit möchte die Ausstellung dazu beitragen, den Opfern des NSU(-Komplexes) Würde und Gesicht zu geben und den Fokus auf die Betroffenen zu richten. Im Sinne des Tribunals „NSU-Komplex auflösen“ wirft die Ausstellung überdies die Frage auf, was wir fünf Jahre nach der Selbstenttarnung des NSU gelernt haben, wenn heute Migrant*innen und Geflüchtete angegriffen werden.

Die Veranstaltung findet auf deutsch statt. Flüsterübersetzungen ins Türkische und Englische sind angefragt. Bei Übersetzungsbedarf bitte im Vorfeld per Mail oder kurz vor der Veranstaltung am Podium melden.

Einlassvorbehalt: Neonazis und Rassist_innen wird gemäß §6 VersG der Zutritt zur Veranstaltung verwehrt.

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Eine Veranstaltung von der DGB-Jugend und soliport – Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt solidarisch beraten und unterstützen. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Demokratiezentrums Land Bremen statt und wird unter anderem gefördert aus Mitteln des Bundesprogramms „Demokratie leben!".

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Haben Sie Fragen zur Ausstellung? Die Beratungsstelle soliport im LidiceHaus benatwortet Sie gerne.

 


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