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Genogrammarbeit
Genogrammarbeit
Fortbildungsträger
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„Den Stein wieder ins Rollen bringen“

Nächster Termin: 8. Juni 2017, 9 bis 17 Uhr, es folgt ein weiterer Termin.

2 Modul „Systemische und lösungsorientierte Arbeit mit Familien, Kindern und Jugendlichen.“

In diesem Workshop wird die Methodenvielfalt in der gemeinsamen Arbeit (Genogramm, Familienbrett, Fragetechniken) vorgestellt und erprobt. Visualisierungen sind Basisbestandteile des Werkzeugkoffers in der systemischen Beratung. Diese Methoden zeichnen sich dadurch aus, dass sie es ermöglich ,die besprochenen Sachverhalte sichtbar werden zu lassen, miteinander in Aktion zu kommen und die gemeinsame Ressourcensuche zu erleichtern. Diese Darstellungsweisen helfen, Informationen zu verdichten und ermöglichen den Beteiligten eine „Vogelperspektive“, die Strukturen und Ressourcen erkennbar werden lässt. Um die Visualisierungsmethoden optimal anzuwenden, ist der sichere Gebrauch von systemischen, kreativen Fragetechniken unerlässlich.

Die „Wirklichkeit“ kann einmal anders gesehen werden, es wird leichter möglich, von gewohnten Bildern und Gedanken abzuweichen. Missverständnisse können leichter geklärt werden, „Glaubenssätze“ und „Festlegungen“ können besser verstanden und/oder korrigiert werden. Systemische Frageformen entwickeln Ideen von Lösungen. Sie verändern der Blick und die Wahrnehmung, dienen dem Perspektivenwechsel und führen weg von der Problemorientierung hin zur Zielorientierung. Durch die Art der Fragestellungen entstehen neue Informationen im „System“.

Neue Sichtweisen und Denkprozesse werden angeregt. Das Genogramm stellt die verwandtschaftlichen Beziehungen einer Familie dar und ist ein verbreitetes, traditionelles Werkzeug, um Familien(Systeme) abzubilden. Die Methode kann helfen, das Dargestellte unter verschiedenen Fragestellungen zu betrachten, Hypothesen zu bilden und die gemeinsame Arbeit zu dokumentieren. Die Arbeit mit dem Familienbrett bietet eine Möglichkeit zur Darstellung und Entwicklung stützender Familienbeziehungen, innerer Dialoge und zur Beschreibung von Wunsch- und Zukunftsszenarien. In der Arbeit mit dem Familienbrett handelt es sich um eine Momentaufnahme, die besonders Gegenwart und Zukunft in den Mittelpunkt des Interesses rückt.

Referenten: Monika Osterkamp, Michael Doller

Anmeldung: Nur über die St. Petri Homepage


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