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Transgenerationale Traumaweitergabe

in der Kinder- und Jugendhilfe

 

In der sozialen Arbeit wird oft beobachtet, dass Gewalt und Vernachlässigung von Generation zu Generation weiter gegeben werden. Durch elterliche Misshandlung traumatisierte Kinder haben unter diesen Umständen kaum die Chance, das Erlebte zu verarbeiten. Ihre Eltern können sie dabei kaum unterstützen, da sie in der eigenen Kindheit oft selbst Opfer waren. Angst, Geheimnisse sowie dissoziativer Lebensstil prägen die Familienstruktur und die Fachkräfte laufen Gefahr, sich zu verstricken.

In der Fortbildung werden wir das Phänomen der Trauma-Weitergabe aus systemischer und psychotraumatologischer Sicht beleuchten und zusammen mit den Teilnehmenden einen Handlungsleitfaden für die sozialpädagogische Arbeit mit den Betroffenen entwickeln. Im nächsten Schritt werden wir die Chancen und Möglichkeiten erörtern, den Teufelskreis unbewältigter Traumata zu durchbrechen.

Da die Arbeit mit Traumatisierten mit hohen psychischen Anforderungen verbunden ist, werden wir mit den Teilnehmenden anschließend einige Strategien der Abgrenzung und Selbstfürsorge erarbeiten.

 

Referenten: Margarete Udolf, Regina Sänger

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