Ethische Konflikte in den Hilfen zur Erziehung

Werkstatt zur ethischen Reflexionskompetenz bei konflikthaften Entscheidungen
Sozialarbeiter*innen in den HzE sind im Zuge ihres beruflichen Tuns per se in Deutungs- und Wertungsprozesse eingebunden. Sie sind entsprechend aufgefordert, Entwicklungen einzuschätzen oder zu prognostizieren, Probleme wahrzunehmen und abzumildern, Verhalten zu bewerten und ggf. zu verändern oder gar Wertvorstellungen der Adressat*innen (z.B. in Fragen der Erziehung) in Frage zu stellen. Die entsprechenden Prozesse fordern die Haltung der Sozialarbeiter*innen heraus: Sie müssen sich zu den in Frage stehenden Verhaltensweisen oder Einstellungen positionieren, stellen bzw. stimmen. Anhand von Beispielen aus der Praxis (gerne der Teilnehmenden) sollen Konflikte des professionellen Deutens und Handelns reflektiert und Optionen der Bewältigung erprobt und erörtert werden.

Prof. Dr. Tobias Nickel-Schampier

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