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5. Fachtag: Klimazonen der Schulsozialarbeit

Der Fachtag für alle Bremer SchulsozialarbeiterInnen. In diesem Jahr beschäftigen wir uns mit den verschiedenen Klimazonen der Schulsozialarbeit. Meist weiß man morgens nicht, welches die richtige Kleidung für den anstehenden Arbeitsalltag ist: Mal geht es heiß her, egal ob der heiße Wind von Schüler-, Eltern- und Kolleg*innen-Seite kommt, mal herrscht in den Räumen auch eisige Kälte. Auf dem Fachtag werden die KollegInnen in den verschiedenen Vorträge, Workshops und dem „Hydepark“ Möglichkeiten finden, sich schnell den verschiedenen Klimazonen anzupassen und die richtige Sonnenmilch oder den passenden Schal in ihren Fachkompetenzkoffer zu legen.

Ablauf des Fachtages

9:00h Begrüßung

9:15h Vortrag "Lernen im Kühlschrank - Wie wir die Lerntemperatur des Bildungssystems mit Emotionen erhöhen können"

Dieser Vortrag steckt voller Leidenschaft für alle „Arbeiter" und „Kunden" im Bildungssystem. Warum lernen Flugbegleiter etwas über Emotionen – Pädagogen aber nicht? Warum entwickeln wir Gefühlsscanner zur Erkennung von Terroristen – erkennen aber die Gefühle unserer Kinder und Schüler nicht? Emotionen entscheiden über Lernen oder Nicht-Lernen – über Erfolg oder Misserfolg, soviel ist bereits sicher. Es mangelt im Bildungssystem nicht an Informationen, Konzepten und Strukturen - sondern an Emotionen – so kann die durch Burnout, Mobbing, Lernfrust, Turbo-Abi und andere Phänomene hervorgerufene „Kälte" im Bildungssystem beschrieben werden. In der Auseinandersetzung mit Erkenntnissen aus der Hirnforschung vermittelt der Vortrag unkonventionelle Ideen und schildert, wie Schulsozialarbeiter, Eltern, Lehrkräfte, Schüler, Schulleitungen, Politiker, Architekten, Trainer und Wissenschaftler die Lerntemperatur des gesamten Bildungssystems gemeinsam erhöhen können.

Michael Kobbeloer ist Autor, Trainer und Vortragsredner. Er erlebte das Bildungssystem aus allen Perspektiven und gab zuletzt seinen Beruf als Studiendirektor und Leiter einer Fachschule für Sozialpädagogik auf. Mit seinem aktuellen Sachbuch "Lernen im Kühlschrank“ hat er aufgezeigt, wie wir die verschiedenen Klimazonen des Systems Schule mit Emotionen vor einer Klimakatastrophe retten können. Mehr Infos: www.kobbeloer.de

10:45h Pause

11:00h Workshops

  •  Züricher Ressourcen Modell: Elke Janoske - Roland zu Bremen Oberschule Coaching in der Schule - Ressourcen aktivieren mit dem Unbewussten. Selbstmanagement für Kinder- und Jugendliche. 

  • Jugendbeteiligung in der Schule. Anne Dwertmann, LidiceHaus.
    Um Kinder und Jugendliche in der Schule zu beteiligen und damit demokratische Handlungskompetenzen zu erlernen, braucht es neben den Partizipationsmöglichkeiten für Jugendliche auch Kenntnisse über Demokratiepädagogik bei Fachkräften.

  • Hänseln, Foppen, Streiten, Schlagen, Nerven, Mobben, Lästern....?

    Bei Grenzverletzungen, Konflikten oder Gewalthandlungen in der Schule bedarf es deutlicher Interventionen. Wo sind Peer-Education (z.B. Streitschlichter-Programme) und Mediations-Ansätze noch sinnvoll und ab welchem Punkt ist eine Intervention oder Regulation durch einen professionellen Erwachsenen notwendig? Der Workshop entwickelt Kriterien, welches pädagogische Werkzeug wann sinnvoll ist.

    Rolf Tiemann, pädagogischer Mitarbeiter im Bremer JungenBüro – Beratungsstelle für Jungen die Gewalt erleben

  • Und woher kommst du eigentlich“? Interkulturelle „Skills“ für den Schulalltag

    Interkulturelle Kompetenz ist zur Zeit wieder stark gefragt, gerade wenn es darum geht, neu ankommende Menschen aus Ländern, in denen Krieg herrscht, aufzunehmen und zu helfen, dass sie ihren Platz in der Schule, in der Stadt, in der Gesellschaft finden. In diesem Workshop setzen wir uns praktisch und theoretisch mit der Frage auseinander, wie ich im Schulalltag interkulturell kompetent auf die Herausforderungen der immer 'kulturell' vielfältiger werdenden Schülerschaft eingehen kann. Erlebte Alltagssituationen und Fragen zum Thema können zum Workshop mitgebracht werden


    Julia Rehbein, Diplom-Pädagogin und Diplom-Sozialwissenschaftlerin mit interkulturellem Schwerpunkt. Pädagogische Leitung des BDP Mädchen_kulturhauses Bremen,freie Erlebnispädagogin,
     
  • Übergänge in der Schule bewusst begleiten und aktiv gestalten

    Die verschiedenen Übergänge in unserer Bildungsbiografie stellen immer ein sensibles Zeitfenster dar. Die Übergangsbewältigung erfordert vom Individuum oft eine enorme Anpassungsleistung.                                                                                                                             Mit einem kurzen Input-Referat zum Thema Bindungstheorie sowie einer Darstellung der Gruppenbildungsphasen wird deutlich gemacht, wie sich unsere bisherigen Bindungs- und Rollenerfahrungen auf unserem weiteren Lern- und Bildungsweg auswirken können und warum Bezugspersonen in Phasen des Überganges so wichtig sind. In diesem Workshop werden Projektbeispiele für eine aktive Übergangsgestaltung aus der Praxis für den Übergang Grundschule/Sek I vorgestellt und weitere Ideen und Unterstützungsmöglichkeiten gesammelt.

    Jens Singer und Maike Albrecht (Schulsozialarbeiter*innen in Bremen)

     

12:30h Mittag

14:00h Hydepark - Standpunkte zur Schulsozialarbeit

15:15h Pause

15:30h Vortrag Digitalisierter Sozialraum in der Schule

Markus Gerstmann, ServiceBureau Jugendinformation
Der Referent kontert mit den beiden Aussagen "Schule ist keine Handyfreie Zone. Social Media Nutzung findet auch vormittags statt" auf gängige Aussagen aus dem Bereich Schule. Er fordert Schule und die dorttätigen Fachkräfte auf, sich den aktuellen Aufgaben konstruktiv zu stellen.

( Der Vortrag "Schulsozialarbeit systematisch ausbauen" entfällt. da der Kollege Bernhard Eibeck, Referent für Jugendhilfe und Sozialarbeit beim GEW-Hauptvorstand, beim Streik der ErzieherInnen unterstützen muss.)

16:30h Ende


Der Fachtag wird veranstaltet in Kooperation mit der LAG Schulsozialarbeit, der Hochschule Bremen, der RBO Huchting, der GSO und Schulen Obervieland.

Bei der Senatorin für Soziales, Kinder, Jugend und Frauen bedanken wir uns herzlich für die finanzielle Unterstützung.


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