Anti-Rassismus-Training

Unsicherheit und Rassismus prägen auch heute noch die Beziehungen zwischen Mitgliedern der weißen Mehrheitsgesellschaft und denen, die vermeintlich als Ausländer:innen, Migrant:innen oder Angehörige einer „anderen Kultur“ gelesen werden.

Dabei spielen vielleicht folgende Fragen und Gedanken eine Rolle:

Verschiedene „Kulturen“, „Rassen“, „Ethnien“, „Religionen“?
„Schwarze“, „weiße“, „People of Colour“?
„Deutsche” und „Ausländer:innen” – „Wir” und „die anderen”?
Was wissen wir über „die anderen“ und was über „uns selbst“?
Was ist „erlernt“, was ist „wahr“ und was „Konstruktion“?
Was ist eine „weiße Identität“ in einer „multikulturellen Welt“?
Was hindert und was fördert unsere Begegnungen?

Auch in der Arbeitswelt begleiten uns diese Fragen und als Arbeitnehmer:innen verbringen wir einen nicht unwesentlichen Teil unserer Lebenszeit an unserem Arbeitsplatz, mit unseren Kolleg:innen und in den gegebenen Strukturen. Aus diesem Grund richtet sich dieses Training insbesondere an Arbeitnehmerinnen, die sich als Mitglieder der deutschen Mehrheitsgesellschaft begreifen. In diesem Training können weiße Menschen eigene Prägungen durch das System des Rassismus und das eigene Verhalten reflektieren. Es wird die Möglichkeit geben, die Geschichte und die Wirkungsweise des Rassismus näher kennen zu lernen und gemeinsam an Strategien für eine Kultur der Verständigung und Begegnung zu arbeiten.

Die einzelnen Arbeitsphasen im Training berücksichtigen die Fragen und Interessen der Teilnehmenden. Dabei kommt es zu einem Wechsel von Information, Verarbeitungs- und Reflexionsphasen. Vorgesehen sind unterschiedliche Formen der Zusammenarbeit: im Plenum, in Gruppen- oder Partnerarbeit, mit Hilfe von Rollenspielen, Arbeitsblättern, Aufsätzen und Videobeiträgen.

Um die Verbreitung des Corona-Virus zu verhindern, zum Selbstschutz und dem Schutz anderer, bitten wir Sie sich während des Trainings an die vom Veranstalter vorgegeben Hygiene- und Abstandsregeln zu halten. Die Teilnahme am Training erfolgt auf Eigenverantwortung. Das Training findet vorbehaltlich der behördlichen Genehmigung statt.

Trainer:innen: Maria Rojas Hernández und Nenad Čupić

Anmeldung: Bei Arbeit und Leben per Mail oder unter der Telefonnummer (0421) 960 89-14. Der Anmeldeschluss ist am 02.06.2020.

Beginn und Ende: Trainingsbeginn ist Freitag, 05. Juni 2020, 15 Uhr | Trainingsende ist Sonntag, 07. Juni 2020, 15 Uhr. Eine durchgehende Teilnahme an allen
Trainingstagen ist unbedingt erforderlich.

Trainings-Ort: Jugendbildungsstätte Bremen LidiceHaus | Weg zum Krähenberg 33A, 28201 Bremen | Bei Bedarf gibt es ein Shuttle-Service ab der Wilhelm-Kaisen-Brücke in
Bremen. Der Shuttle ist auch für Rollstuhlfahrerinnen. Bitte bei der Anmeldung angeben, wenn der Wunsch da ist.

Sprache: Das Training wird in der deutschen Laut-Sprache angeboten und das Niveau B2,C1 wäre geeignet. Aufgrund der kurzfristigen Ausschreibungszeit (Corona-bedingt)
können wir leider keine Sprachmittlungen anbieten.

Kinderbetreuung: Aufgrund der kurzfristigen Vorlaufzeit (Corona-bedingt) können wir leider keine Betreuung anbieten.

Barrieren zum Ort: Wir haben ein Übernachtungszimmer für maximal 2 Personen, das für Rollstuhlfahrerinnen geeignet ist. Es gibt einen Fahrstuhl für das Zimmer und die Seminarräume. Allerdings lässt sich nur die Haupteingangstür automatisch öffnen, d.h.Personen, die auf einen Rollstuhl oder ähnliches angewiesen sind, können sich nicht selbstständig im Haus bewegen. Wir haben ein Wegeleitsystem für blinde Menschen.

Übernachtungsmöglichkeit: Es ist möglich in der Jugendbildungsstätte Bremen LidiceHaus zu übernachten. Die Anzahl ist begrenzt, daher bitte gleich bei der Anmeldung
den Wunsch angeben, damit wir planen können.

Verpflegung: Bitte Unverträglichkeiten und Wünsche bei der Anmeldung angeben.

Veranstalterinnen: Arbeit und Leben Bremen e.V. und Jugendbildungsstätte Bremen LidiceHaus

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