Rassismuskritisches Handeln in der Migrationsgesellschaft

Bc04a33b5a0f5b23e625adc85293e84aa7cee4e0

Eine 3-modulige Fortbildung von Dezember 2022 bis März 2023 für Personen, die sich aus einer rassismuskritischen Perspektive selbstreflexiv mit professionellen Haltungen und Handlungen auseinandersetzen möchten. 

Eingeladen sind Haupt- und Ehrenamtliche aus der pädagogischen, der Sozialen und der Bildungsarbeit sowie Interessierte. Besonders richtet sich diese Fortbildung an Black/People of Color (also Personen mit eigenen Rassismus-/Antisemitismuserfahrungen) sowie an weiße Menschen. 

Zentral bei dieser Fortbildung sind die Zusammenhänge zwischen kolonialen Kontinuitäten und Rassismus als gesamtgesellschaftliche Verhältnisse in der deutschen Migrationsgesellschaft. Das heißt für uns konkret, dass wir uns nicht nur auf die individuelle Ebene konzentrieren, sondern immer auch die institutionellen und strukturellen Bedingungen der Gesellschaft in den Blick nehmen werden genommen.

Dabei berücksichtigen wir stets die Verzahnung von Rassismus mit anderen Diskriminierungsfomen wie etwa Sexismus, Antisemitismus und Klassismus mit. Darüber hinaus werden wir uns Bündnisperspektiven zuwenden. Unsere Grundhaltung bildet eine intersektionale Perspektive. 

Wir arbeiten mit vielfältigen Methoden der politischen Bildung und ziehen anschauliche Praxisbeispiele heran. In gemeinsamen und getrennten Lernräumen entwickeln wir Handlungsmöglichkeiten und Strategien für den (Arbeits-)Alltag.  

In allen Modulen behandeln wir sowohl Grundlagen als auch aktuelle gesellschaftliche Debatten. Zudem steht die Reflexion der eigenen Eingebundenheit in gesellschaftliche Strukturen im Mittelpunkt. Dabei werden Ansätze von Empowerment und kritisch weiß-Deutschsein erarbeitet.  

Die Module bauen aufeinander auf und sind daher nur zusammen buchbar. Zwischen den Modulen ist Arbeit in Peer-Gruppen vorgesehen.  

DIE MODULE:

Modul I: 16.12.-18.12.2022 
Rassismus und kolonialen Kontinuitäten 

Modul II: 03.02.-05.02.2023 
Empowerment und kritisches weiß-Deutschsein 

Modul III: 17.03.-19.03.2023
Differenzsensibles Arbeiten in heterogenen Gruppen 

Trainer*innen: Samuel Njiki Njiki, Kiana Ghaffarizad und Tobias Linnemann. Die Referent*innen sind ein interdisziplinäres Team aus Personen mit und ohne eigene Erfahrungen zu Rassismus und Migration. 

Anmeldeformular

(Rechnungs-)Anschrift

Kontakt


Mit dem Absenden des Anmeldeformulars werden ihre Daten per Mail an den jeweiligen Veranstalter weitergeleitet. Es gelten die Datenschutzbestimmungen der betreffenden Organisation.