Arbeit. Alltag. Rassismus?!

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TRANSPARENZHINWEIS: Dieser Fortbildung war ursprünglich für Oktober 2021 ausgeschrieben und wurde aufgrund zu weniger Anmeldungen auf April 2022 verschoben. Der hier angegebene Termin steht noch nicht zu 100% fest - wir befinden uns gerade in einer Abstimmungsphase mit den bereits angemeldeten Teilnehmer*innen.

Rassismuskritische Praxisreflexion für weiß positionierte Fachkräfte, die sich bereits mit Rassismus und dem eigenen Weißsein auseinandergesetzt haben.

In unserem Arbeitsalltag und in unserem ehrenamtlichen Engagement erleben wir immer wieder rassistische Situationen und Strukturen - wir sind Zeug*innen davon oder reproduzieren selbst Rassismus durch das eigene Handeln. 

So entstehen z.B. immer wieder Konflikte und Abwehr in Teams, wenn Rassismus thematisiert wird. Oder wir beobachten rassistische Zuschreibungen bei Behörden oder rassistische Beleidigungen durch Sprache, die uns die Kolonialzeit vererbt hat. Nicht immer realisieren wir sofort, was gerade vor sich geht. Manchmal fühlen wir uns mit der Situation überfordert und wissen nicht, wie wir angemessen reagieren können. Wie verhalte ich mich am besten in solchen Situationen? Können wir in den gegebenen Strukturen nicht-diskriminierend arbeiten? 

In diesem Seminar möchten wir mit einer rassismuskritischen Brille Situationen aus der Praxis reflektieren und gemeinsam Handlungsmöglichkeiten und Strategien für den (Arbeits-)Alltag entwickeln. Im Fokus stehen dabei eure Fragen und Erlebnisse, die wir mit einem abwechslungsreichen Mix von Methoden aus der politischen Bildungsarbeit, der kollegialen Beratung und dem systemischen Coaching bearbeiten werden. Ziel ist es, euch mit neuem Handwerkszeug für eure berufliche Praxis und euren Alltag zu stärken.

ZIELGRUPPE:

Dieses Seminar richtet sich an weiß positionierte Fachkräfte, Ehren- und Hauptamtliche aus der pädagogischen Arbeit, der Sozialen Arbeit und der Bildungsarbeit, die sich selbstreflexiv mit Rassismus im Arbeitsalltag und in der Gesellschaft auseinandersetzen und eine rassismuskritische Haltung und Praxis (weiter-) entwickeln wollen. Die Teilnehmenden sollten sich bereits mit Rassismus und dem eigenen Weißsein auseinandergesetzt haben.

TRAINER*INNEN:

  • Olan Scott Pinto
    Jugendbildungsreferentin mit den Schwerpunkten Erinnerungskultur und Teilhabe, geschlechterreflektierte Bildung
  • Kim Annakathrin Ronacher
    Supervisorin und Trainerin mit den Schwerpunkten Rassismuskritik/ Critical Whiteness, Diversity & Antidiskriminierung

Wir sind Trainer*innen mit und ohne Rassismuserfahrungen und auch in Bezug auf andere Zugehörigkeiten unterschiedlich positioniert. Unsere Multiperspektivität bildet eine wichtige Grundlage und Ressource unserer Arbeit.

KOSTEN:

200€ inkl. Vollverpflegung und Übernachtung in einem Doppelzimmer. Ermäßigungen sind möglich – bitte gerne melden (Die Kosten können durch die Bildungsprämie bzw. den Bremer Weiterbildungsscheck der Stadt Bremen bezuschusst werden)

NOCH FRAGEN? Olan Scott Pinto (Mail), (0421) 69 272-14

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